Burgunderbraten – klassischer Rinderbraten in Rotweinsoße
Ein echter Sonntagsklassiker: Burgunderbraten steht für zart geschmortes Rindfleisch, intensive Rotweinsoße und herrlichen Duft aus dem Ofen. Dieses Rezept ist perfekt für besondere Anlässe, Familienessen oder einfach, wenn du dir etwas richtig Gutes gönnen möchtest.
Zutaten
1 kg Rinderbraten (Bug oder falsche Lende)
1 Flasche trockener französischer Rotwein
3 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer
2 Zwiebeln
1 Möhre
2 Tomaten
1 Becher Sahne
nach Belieben: 3 EL Preiselbeeren
Zubereitung
Den Rinderbraten in eine große Schüssel legen und vollständig mit dem Rotwein übergießen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzufügen, abdecken und das Fleisch mindestens 24 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Am nächsten Tag den Braten aus der Marinade nehmen (Beize aufbewahren!) und mit Küchenpapier trocken tupfen. Rundherum kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
In einem Bräter Öl oder Butterschmalz erhitzen und den Braten von allen Seiten scharf anbraten, bis er schön gebräunt ist. Zwiebeln und Möhre grob schneiden, zum Fleisch geben und kurz mitrösten. Etwas von der Marinade angießen.
Den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Bräter auf die mittlere Schiene stellen und den Braten etwa 45 Minuten schmoren lassen. Anschließend Tomaten klein schneiden, dazugeben und weitere Beize angießen, sodass insgesamt ca. 1 Liter Flüssigkeit im Bräter ist.
Nach rund 100 Minuten ist der Burgunderbraten butterzart. Das Fleisch herausnehmen, auf einer vorgewärmten Platte mit Alufolie abdecken und warm halten.
Die Soße im Bräter etwas einkochen lassen, Sahne unterrühren und nach Geschmack mit Preiselbeeren verfeinern. Abschmecken – fertig.
Besonders gut passen:
Spätzle, Kartoffelknödel oder Tiroler Speckknödel dazu.
Nährwerte (pro Portion, ca.)
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 720 kcal |
| Eiweiß | ca. 48 g |
| Fett | ca. 45 g |
| Kohlenhydrate | ca. 10 g |
| Zucker | ca. 5 g |
| Ballaststoffe | ca. 2 g |
Angaben sind Näherungswerte und können je nach Zutaten leicht variieren.
Tipps für perfekten Burgunderbraten
Ein perfektes Steak ist kein Zufallsprodukt. Wer beim Einkauf auf den richtigen Cut, eine geeignete Rinderrasse, gute Marmorierung und eine sorgfältige Reifung achtet, hat bereits den größten Teil geschafft. Mit hoher Hitze, einer kräftigen Kruste und der passenden Kerntemperatur wird daraus ein Steak, das nicht nur satt macht, sondern in Erinnerung bleibt. Denn manchmal liegen zwischen „ganz gut“ und „fantastisch“ gerade einmal drei Grad Kerntemperatur.
FAQ – Häufige Fragen zum Burgunderbraten
Welches Fleisch eignet sich am besten für Burgunderbraten?
Am besten eignen sich Bug, Schulter oder falsche Lende – sie bleiben saftig und werden beim Schmoren besonders zart.
Kann ich den Burgunderbraten vorbereiten?
Ja, sogar sehr gut! Am nächsten Tag schmeckt er oft noch besser, da die Soße weiter durchzieht.
Kann ich den Rotwein ersetzen?
Der klassische Geschmack entsteht durch Rotwein. Alternativ kannst du Traubensaft mit etwas Rinderbrühe mischen, das Aroma ist dann aber milder.
Wie lange ist Burgunderbraten haltbar?
Im Kühlschrank luftdicht verpackt hält er sich etwa 2–3 Tage. Er lässt sich auch hervorragend einfrieren.
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